Sportwettkampf

Karate als Sportwettkampf rangiert nach Turnen und Ballett an dritter Stelle in einer von Sportwissenschaftlern erstellten Rangliste der wertvollsten Sportarten. Schnellkraft, Ausdauer, Reaktionsvermögen, Beweglichkeit und Körperhaltung werden durch Karate ausgebildet und verbessert. Hinzu kommt noch die Wirkung nach innen, denn bei dieser Sportart entwickelt man Entschlusskraft, Mut ein gesundes Selbstwertgefühl und gleichzeitig Bescheidenheit.

Die spezielle Eigenschaft im Sportwettkampf ist der beabsichtigte Verzicht auf Trefferwirkung am Gegner um Verletzungen auszuschliessen. Die erlaubten Kampftechniken werden kurz vor dem Ziel mit voller Kraft gestoppt.

Dieses Abstoppen verlangt von den Wettkämpfern nicht nur die Fähigkeit, Angriffstechniken vor dem Einschlag zu arretieren, sondern auch ein grosses Mass an technischem Können. Während eines Wettkampfes ist beabsichtigte Trefferwirkung ein Regelverstoss, der je nach Schwere zu einer Verwarnung oder Disqualifikation führt. Es wird mit festen Regeln gekämpft. Würfe über Hüfthöhe, Schläge auf empfindliche Körperteile sind verboten. Spezielle Schutzausrüstungen finden Anwendung, wie beispielsweise Handschuh-, Schienbein-, Fuss- und Gebissschütze.

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